Frau Mühlenbock beklagt in einer E-Mail an die „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ die furchtbare Waldwirtschaft. Karin Mühlenbock
Herr Rosenstock antwortete für die Schutzgemeinschaft. Arnulf Rosenstock
Herr Rexroth erwiderte. GünterRexroth
Waldschutz Bürger-Initiative Darmstadt Dieburg
Frau Mühlenbock beklagt in einer E-Mail an die „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ die furchtbare Waldwirtschaft. Karin Mühlenbock
Herr Rosenstock antwortete für die Schutzgemeinschaft. Arnulf Rosenstock
Herr Rexroth erwiderte. GünterRexroth
Wald im Wandel
Die wirtschaftliche Nutzung prägt unsere Wälder. Nur auf wenigen Flächen dürfen sie natürlich wachsen. Ein Bericht in der Frankfurter Rundschau von Stephan Börnecke Wald im Wandel
Täglich erreichen uns, die Bürgerinitiative „pro-Walderhalt Darmstadt-Dieburg“, Beschwerden über die praktizierte Waldwirtschaft aus dem ganzen Umkreis.
Mit einem Brief an
haben wir auf diese Misstände am 01.03.2018 hingewieswen. Leider haben wir bis heute keine Antwort erhalten.
Unsere BI- Mitglieder hängen derzeit im Wald Flugblätter auf.
Wie wir bereits vielfältig erfahren haben, schafft es ein Bewusstsein für die Problematik und kanalisiert den Protest der Bürger.
Jeder der möchte kann sich die Flyer ausdrucken und im Wald aufhängen, vorzugsweise an die riesigen Holzstapel im Wald und an zur Fällung gekennzeichnete Bäume.
Empfehlenswert sind Reißzwecken, da man damit die Bäume nicht beschädigt.
Der Bericht vom Sonderaudit Lampertheim-Darmstadt, der am 24.02. und am 18.05.2017 durch IMO Swiss durchgeführt wurde, ist uns am 19.09.2017 zugegangen.
Er ist auf
http://fsc.force.com/servlet/servlet.FileDownload?file=00Pf300000ozfYgEAI
veröffentlicht.
Grundlage für das Sonderaudit in Darmstadt war unsere PraesentationBI240217
Unsere DAKommentar zu den Ergebnissen des Sonderaudits
Unser Fazit nach dieser Evaluierung ist:
Die internationalen FSC- Vorgaben sind, aus unserer Sicht, nur eingeschränkt, auf unseren heimischen Wald, anwendbar.
Die in Deutschland praktizierte Forstwirtschaft, Natur, Naherholung und Holzproduktion in Einklang zu bringen, ist aus unserer Sicht, zum Scheitern verurteilt.
Es muss darüber nachgedacht werden, die Waldflächen, die noch erhaltenswert sind und die Wälder in Ballungsgebieten, die vorrangig der Bevölkerung zur Naherholung dienen, als Naturparks auszuweisen und aus der Holzproduktion herauszunehmen. Damit kann erreicht werden, dass in diesen Wäldern vorrangig die Natur und die Biodiversität gefördert wird.