„Wald: Mit dem Erhalt Geld verdienen anstatt mit Holz“

„Ist der Wald noch zu retten?“

„Die zwei Millionen Waldbesitzerinnen und -besitzer in Deutschland können ihr Geld bisher nur mit dem Verkauf von Holz verdienen. Das soll sich ändern, indem die Natur- und Klimaleistungen der Wälder honoriert werden, zum Beispiel mit Waldzertifikaten. Hier ist die Politik gefragt, Fördertöpfe zu schaffen. Das schlägt Senior Researcher Dr. Hannes Böttcher im aktuellen Podcast des Öko-Instituts vor. Denn immer noch werden in Deutschland viel zu viele Bäume gefällt und mehr Holz verbraucht, als hierzulande angebaut werden kann. Die Klimaziele sind nicht erreichbar, ohne den Wald als sogenannte „Senke“ – die den CO2-Gehalt der Luft verringert…“

– Böttcher, H. (12.01.2023). Öko-Institut e.V.

Ganze Pressemeldung: https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/presse-detailseite/2023/wald-mit-dem-erhalt-geld-verdienen-anstatt-mit-holz

„Naturwald am Felsenmeer? Kann ein Angebot von 1,3 Millionen Euro es möglich machen?“

„Seit über einem Jahr engagiert sich der NABU Seeheim-Jugenheim nun mit anderen Natur- und Waldschützern mit viel Herzblut für den Wald im Naturschutzgebiet Felsenmeer im Lautertal. Er ist ein Schmuckstück allererster Güte, und dem NABU liegt sehr viel daran, dass dieser Wald erhalten bleibt, dem Klimawandel trotzen kann und möglichst von weiteren Belastungen verschont bleibt. Daher haben wir eine Petition initiiert, in der wir gefordert haben, dass das Naturschutzgebiet Felsberg nicht mehr forstlich genutzt wird und zum Naturwald werden kann…“

– Naturschutzbund Deutschland (NABU), Gruppe Seeheim-Jugenheim e.V. (12.01.2023)

Ganzer Artikel: https://nabu-seeheim.de/naturwald-am-felsenmeer-kann-ein-angebot-von-13-millionen-euro-es-moeglich-machen/

Weihnachtsgrüße und Neujahrswünsche für 2023

Liebe Waldschützer/innen,

wir wünschen Allen ein friedliches Weihnachtsfest und ein gutes 2023!

Hoffen wir, dass auch bei den Waldbewirtschaftern möglichst bald die Einsicht gedeiht, unsere Bürgerwälder nicht nur als Holzacker zu begreifen.

Holzernte ja, aber mit Umsicht und Verständnis für die Naturzusammenhänge.

Frohe Weihnachten!

Karin Mühlenbock

Waldkunstpfad – Sorge über Fällungen im Herbst

Frau Sundermann, Pressesprecherin von Hessen Forst (HF)  (sh. Podcast vom 18.11.2021 – https://www.echo-online.de/lokales/suedhessen/folge-110-von-station-64-baume-fallen-und-klimaschutz_24845886)  verkündete öffentlich, dass bis Ende 2023 alle markierten alten Bäume in dem Wald, in dem auch die Waldkunst beheimatet ist, gefällt werden sollen. Es war also nur ein Aufschub von HF und keine Aufhebung der Absicht in diesem für die Darmstädter so wichtigen Wald (Staatswald)  die meisten alten Bäume zu entnehmen, auch die, deren Fäll Kennzeichnung durch schwarze Übermalung von HF rückgewidmet waren.

Da unsere Sorge groß ist, dass im Herbst die Fällungen durch HF weiter gehen werden, baten wir Herrn Kolmer um eine Begehung dieses Waldes, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Diese fand heute Morgen, den 31.8.22 um 8 Uhr statt.

Würden all die gekennzeichneten Bäume entnommen werden, die übrigens prächtige Kronen aufweisen und den Wald wunderbar beschatten, hätten wir in Folge eine massive Destabilisierung dieses Waldes und große Flächen aufgerissenes Walddach, was wiederum die Austrocknung des Waldbodens durch zu viel Sonneneinstrahlung  nach sich ziehen würde.

Herr Kolmer, dem das Gelände mit jedem zur Fällung gekennzeichneten Baum bestens bekannt war, ihm auch die Problematik ganz bewusst ist, versprach sich umgehend in Gespräche mit den Verantwortlichen zu begeben uns unserer BI über das Ergebnis zu berichten. Wir waren uns einig darüber, dass wir frühzeitig an die Entscheidungsträger herantreten müssen um doch noch die Holzerntemaßnahmen zu verhindern.

Karin Mühlenbock