{"id":794,"date":"2021-11-24T10:47:05","date_gmt":"2021-11-24T10:47:05","guid":{"rendered":"http:\/\/pro-walderhalt.de\/?p=794"},"modified":"2021-12-06T10:51:25","modified_gmt":"2021-12-06T10:51:25","slug":"volker-ziesling-kommentiert-die-massnahmen-von-hesen-forst-am-waldkunstpfad-in-darmstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pro-walderhalt.de\/?p=794","title":{"rendered":"Volker Ziesling kommentiert die Ma\u00dfnahmen von Hesen Forst am Waldkunstpfad in Darmstadt"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #0000ff;\"><strong><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/we.tl\/t-FPCO0ngtiv\">https:\/\/we.tl\/t-FPCO0ngtiv<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<p>Folge 110 von Station 64: B\u00e4ume f\u00e4llen und Klimaschutz?<\/p>\n<p>Einige ihrer Aussagen entsprechen nicht dem neueren Stand der Wissenschaft und Forschung, sind r\u00fcckw\u00e4rtsgewandt, fragw\u00fcrdig <u>oder <\/u>unhaltbar.<\/p>\n<p>Beispiel: Frau Sundermann sagt, man m\u00fcsse die alten Buchen f\u00e4llen, &#8222;denn nur dann kann neuer Wald entstehen&#8220;. Wenn man wei\u00df, dass es auf der Erde seit 400 Millionen Jahren W\u00e4lder gibt, F\u00f6rster aber erst seit 300 Jahren, stimmt offenbar etwas nicht. W\u00e4lder entstehen durch die Kr\u00e4fte der Natur ganz von selbst. Auch die Aussage von Frau Sundermann, dass alte B\u00e4ume weniger in der Lage sind CO2 zu speichern, ist\u00a0 <u>irref\u00fchrend, da das \u00d6kosystem Wald den Kohlenstoff sehr wohl langzeitig speichert, <\/u>zumal mehr als <u>70<\/u> % des geernteten Laubholzes in Deutschland in der Verbrennung landet und somit wird das gespeicherte CO2 wieder frei gesetzt.<\/p>\n<p>Frau Sundermann widerspricht auch dem Darmst\u00e4dter Echo Artikel vom 10.11., S. 9 <u>mit der<\/u> Schlagzeile: &#8222;<strong>Ein Gro\u00dfteil der Buchen ist gerettet<\/strong>&#8222;.<\/p>\n<p>Frau Sundermann sagt<u>\u00a0 <\/u>im Podcast eindeutig:&#8220;<strong>die Menge [der zu f\u00e4llenden B\u00e4ume] wird gleich bleiben, mehr oder weniger<\/strong>,&#8220; &#8230; nur verteilt bis 2025!<\/p>\n<p>Es stimmt schon, dass ein alter Baum irgendwann im Zuwachs nachl\u00e4sst und weniger CO2 aufnimmt; aber der gebundene Kohlenstoff bleibt langfristig im System (Totholz, Boden). Au\u00dferdem erf\u00fcllt er seine Aufgabe als Sauerstoffproduzent solange er mit seinem Kronendach stehen bleiben darf.<\/p>\n<p>Sieht so eine &#8222;Rettung&#8220; des Waldes um den Waldkunstpfad aus? HF m\u00f6chte schlichtweg das Holz aus diesem Wald vermarkten, die Naherholung der B\u00fcrger spielt eine untergeordnete Rolle.<\/p>\n<p>Die Sch\u00e4den am Erholungswald und am \u00d6kosystem sind auch dieselben, nur verteilt bis 2025. Man k\u00f6nnte es also besser als &#8222;Galgenfrist&#8220; bezeichnen, wenn auch eine sehr kurze (Buchen k\u00f6nnen 300 Jahre alt werden).<\/p>\n<p>HessenForst ist es mal wieder gelungen, mit dem Treffen im Wald die Teilnehmer und die \u00d6ffentlichkeit hinters Licht zu f\u00fchren. Die Goethebuche wurde \u00fcbrigens schon vor dem Treffen durch das Umweltamt der Stadt gerettet.<\/p>\n<p>Karin M\u00fchlenbock<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>https:\/\/we.tl\/t-FPCO0ngtiv Folge 110 von Station 64: B\u00e4ume f\u00e4llen und Klimaschutz? Einige ihrer Aussagen entsprechen nicht dem neueren Stand der Wissenschaft und Forschung, sind r\u00fcckw\u00e4rtsgewandt, fragw\u00fcrdig oder unhaltbar. Beispiel: Frau Sundermann sagt, man m\u00fcsse die alten Buchen f\u00e4llen, &#8222;denn nur dann kann neuer Wald entstehen&#8220;. 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